Wohnen in der Genossenschaft-eine Vorgartengeschichte

Eine Vorgartengeschichte ohne Happy-Ende
Antrag abgelehnt -keine Fällung geplant

Am 10.06.16 habe ich beim Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft Rüdersdorf eG den Antrag auf Fällung von zwei über 10 m hohen Thujas gestellt, die sich in meinem Vorgarten in den Himmel recken. Sie wurden von meinem Vorgänger gepflanzt und zogen mit den Jahren immer mehr Wasser vom umliegenden Boden ab, so dass nach und nach trotz Einsatz von Schattenrasen und anderer genügsamer Spezialrasensorten schließlich kein Bewuchs den Durst der Bäume überlebt hat. Auch ist bei weiterem Wachstum mit Schäden am Gehweg durch vorbrechende Wurzeln zu rechnen. Diese Fakten schienen mir ausreichend, um eine Fällung zu begründen zumal seitens der Gemeinde keine Einwände erhoben worden waren.
Als nach 4 Wochen immer noch keine Reaktion erfolgt war, erinnerte ich den Vorstand am  17.07.16  per Mail an die anstehende Eintscheidung und erhielt endlich nach weiteren 10 Tagen am 27.07.16 den ersehnten Bescheid, einen abschlägigen.
Nun,- meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, ich hatte keine. Offensichtlich hat die Genossenschaft im Friedrich-Engels-Ring und der Straße der Jugend ihr Pulver in Sachen schöner Wohnen durch die dort verwirklichte Fassadengestaltung verschossen. Wen interessiert da schon ein brachliegender Vorgarten ? Ich werde es überleben. Eine Werbung für die Genossenschaft ist der Vorgarten nicht mehr. Aber das ist unser Haus ja auch schon lange nicht mehr.

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