Hans-Georg Maaßen – eine Gefahr für unsere Innere Sicherheit

Keine Gefahr für unsere innere Sicherheit-
Herr Maaßen zu den Chemnitzer Vorfällen

Mit einer Unverfrorenheit sondergleichen hat Herr Maaßen, Chef des Verfassungsschutzes und damit unser Beschützer vor Terroristen jeglicher Couleur, der Öffentlichkeit gleich zwei Versionen über ein im Internet veröffentlichtes Video präsentiert. Das umstrittene Video zeigt ausländerfeindliche Aktivitäten in Chemnitz. An den Äußerungen verschiedener Politiker zu den Vorgängen in Chemnitz um den Tod eines Deutschen sowie besagtem Video entzünden sich seit Tagen die Meinungen.
Das geht soweit, dass selbst normale Leser der Berliner Zeitung den Verfassungsschutz als kriminelle Vereinigung einstufen. Dem kann man sich eigentlich nur  anschließen.

Nachstehend die Äußerungen des Herrn Maaßen.

Version 1:

Maaßen behauptet gegenüber derBildzeitung, dass die Authentizität des Videos nicht bewiesen sei und offensichtlich nur dazu benutzt werden solle, um vom Mord an einem Deutschen abzulenken. Er sprach sogar von gezielter Falschinformation. Hinweise auf Hetzjagden hätte auch die sächsische Polizei, die Bundespolizei und der Verfassungsschutz nicht. Letzteres verwundert inzwischen wenig, da der Verfassungsschutz ja nie von etwas Weiß. Mit seinen Aussagen widersprach er sowohl den Äußerungen von Regierungssprecher Seibert und auch der Kanzlerin Angela Merkel.

Nach der Aufforderung durch seinen Dienstherrn, Innenminister Seehofer, Beweise für seine Behauptungen vorzulegen, ruderte der clevere Verfassungsschutzmann zurück.

Version 2:

Er sei falsch verstanden worden. Er habe lediglich zum Ausdruck bringen wollen, dass Zweifel angebracht seien, ob das Video authentisch eine Menschenjagd zeige. Während seiner Stellungnahme im Innenausschuss am gestrigen Mittwoch hat Maaßen behauptet, er habe für eine Beruhigung der Lage eintreten und Dramatisierungen vorbeugen wollen.

 Wer diesen Unsinn glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Da sicher niemand im Innenausschuss an den bärtigen Weihnachtgeist glaubt, muss man wohl davon ausgehen, dass Maaßen in Schutz genommen wird,-weshalb auch immer. Sein Fall erinnert fatal an den früherer FBI-Chef Edgar Hoover.  Der hatte über alle maßgeblichen Politiker Dossiers gebunkert und blieb bis zu seinem Tod unangetastet.

Die Haltung der SPD zur Causa Maaßen

Während der Sitzung des Innenausschusses am Abend des 12.09.2018 blieben SPD, Linke und Grüne zwar bei Ihrer Kritik am Präsidenten des Verfassungsschutzes. Einen Rauswurf zu fordern hatte aber niemand den Mumm. In einem Interview mit dem  Info-Radio sagte der SPD-Obmann des Innenausschusses, Burkhard Lischka, die SPD hätte zum Fall Maaßen eine eindeutige Position. Man werde das Thema Maaßen weiterhin thematisieren. Anschließend kamen nur noch Ausreden, weshalb man nicht den Rücktritt des Herrn Maaßen fordern könne. Wer noch nach Gründen sucht, nicht die SPD zu wählen, dem werden sie hier frei Haus geliefert.
Von ganz anderem Kaliber sind die Äußerungen des Juso-Chefs Kevin Kühnert. Wie schon desöfteren zeigt er auch in diesem Fall klare Kante.

Wir sind an einem Punkt, an dem wir eine rote Linie ziehen sollten“; sagte Kühnert dem Spiegel. „Bundeskanzlerin Merkel müssen einen Weg finden, Maaßen zu entlassen,“ oder wir müssen unsere Konsequenzen ziehen“; sagte Kühnert weiter.

Skandale und Lügen am laufenden Band

In der Wirklichkeit des Normalbürgers ließen die Äußerungen Maaßens an Klarheit nichts zu wünschen übrig. Ganz eindeutig hat er mit seinen Aussagen bestritten, was für jeden offensichtlich war,- in Chemnitz regierte der Mob. Noch am Sonnabend, den 08.09.2018, hat Herr Maaßen bei einem Treffen u.a. mit Innenstaatssekretär Stephan Mayer (CSU) seine Position bekräftigt.

Und die Kanzlerin schweigt.

Maaßen trifft sich mit der Führung der AfD und bietet Herrn Gauland Hilfe an, wenn es Probleme geben sollte.

Und die Kanzlerin schweigt.

Im Fall Amri versagt die Behörde total. 12 Tote und 55 Verletzt waren das Ergebnis. Im Umfeld des Attentäters hatte der Verfassungsschutz eine V-Mann. Wie das Magazin Kontraste, der RBB und die Berliner Morgenpost recherchierten, versuchte der Verfassungsschutz, die Existenz des V-Mannes zu verheimlichen.

Und die Kanzlerin schweigt.

Inzwischen wurde bekannt, dass Herr Maaßen den Inhalt seines Bild-Interviews am Freitag, den 07.09.2018, mit dem Innenministerium abgestimmt hatte. Damit rückt auch Seehofers Rolle in den Fokus.

Und die Kanzlerin schweigt.

Am 11.09.201 wurde bekannt, dass der Verfassungsschutz das Video aus Chemnitz zum Zeitpunkt des Bild-Interviews überhaupt gar nicht geprüft hatte.

Und die Kanzlerin schweigt weiter.

Das Versagen der Kanzlerin

All das war und ist für die Kanzlerin offensichtlich kein Grund, diese akute Gefährdung des Rechtsstaates und der inneren Sicherheit namens Hans-Georg Maaßen endlich auf den Müllplatz der Geschichte zu entsorgen.

Da kann doch nur noch der Weihnachtsmann an den Rechtsstaat glauben.

 

 

 

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